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Ausgabe
03/2026
Sehr geehrte Damen und Herren,

willkommen zur dritten Ausgabe von „SELFi“ im Jahr 2026 – dem landesweiten Newsletter zur Selbsthilfe in Rheinland-Pfalz. 

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In dieser Ausgabe schildert Ronny Schöniger seine bewegende Geschichte. Er leitet eine Selbsthilfegruppe für Amputierte in Koblenz.  Susanne Herbel-Hilgert, Geschäftsführerin der Landeszentrale zur Gesundheitsförderung, beantwortet fünf Fragen. Zudem erfahren Sie Neuigkeiten aus der Selbsthilfe, welche Gruppen sich in Rheinland-Pfalz neu gründen und vieles mehr. 

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„SELFi“ erscheint viermal im Jahr. Unser Dank gilt der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland –

Die Gesundheitskasse, die dieses Projekt unterstützt.

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Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen! 

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Herzliche Grüße

Elfi-Gül Hollweck

Andreas Schleimer

Portrait Foto von Andreas Schleimer Vorstand
Portrait Foto von Elfi-Gül Hollweck Projektleiterin

Sprecher der

Selbsthilfe Rheinland-Pfalz

Co-Sprecherin der

Selbsthilfe Rheinland-Pfalz

Portrait Foto von Andreas Schleimer

Andreas Schleimer

Sprecher der

Selbsthilfe Rheinland-Pfalz

Portrait Foto von Elfi-Gül Hollweck Projektleiterin

Elfi-Gül Hollweck

Co-Sprecherin der

Selbsthilfe Rheinland-Pfalz

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Ronny Schöniger während des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring. Fotograf: Sportograf

Vom Schmerz zur Hoffnung

Ronny Schöniger hat sein Bein nicht durch einen Unfall verloren. Er entschied sich bewusst für eine Amputation. Heute macht er anderen Betroffenen Mut und leitet die Selbsthilfegruppe Hand & Fuß in Koblenz. 

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Ronny Schöniger erinnert sich: Mit 39 saß der Familienvater und Assistent eines Unternehmers im Rollstuhl. Die Schmerzen waren so massiv, dass er keinen anderen Ausweg sah. „Wie ständiger, starker Muskelkater. Schmerzen, die nie vergehen wollten“, sagt er. Zuerst schob er es auf seine Leidenschaft fürs Radfahren. Er glaubte, es mit dem Training übertrieben zu haben. Doch hinter den Qualen steckte eine seltene Erkrankung: Muskelschwund, medizinisch neurale Muskelatrophie - unheilbar. 

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Trotzdem gab er nicht auf. Zuerst trainierte er mit leeren Wasserflaschen; mehr ging nicht. Nach und nach füllte er sie, hob mehr Gewicht – und baute so Muskeln auf. Doch das rechte Bein blieb schwach, es schmerzte. Schließlich traf er eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen: Er entschied sich für eine Amputation. 

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„Der Tag im Juli 2007, an dem ich mein Bein abgab, war der schönste meines Lebens“, sagt er. Schöniger, der in Osterspai, einem kleinen Ort in der Nähe von Koblenz lebt, erhielt eine Prothese, konnte danach wieder gehen und Rad fahren. Er ließ sich zum Orthopädietechniker ausbilden und merkte täglich, wie viele Fragen vor allem Menschen nach einer Amputation und deren Angehörige haben. 

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Heute ist Schöniger 59 Jahre alt. Als Orthopädietechniker kann er schon länger nicht mehr arbeiten. Er sagt, er habe sich in seinen Beruf zu sehr verausgabt. Vor kurzem reifte eine neue Idee. Er ließ sich zum Peer beim Bundesverband für Menschen mit Arm- und Beinamputationen e.V. ausbilden. Dadurch kann er Betroffene im Krankenhaus und darüber hinaus mit seinen persönlichen Erfahrungen unterstützen und begleiten. 

Ein Peer (englisch für „Gleichrangiger“ oder „Ebenbürtiger“) ist in der Selbsthilfe eine Person, die den gleichen oder eine sehr ähnliche Erfahrung mit einem Problem oder einer Erkrankung gemacht hat. 

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„Nach einer Amputation werden viele Menschen schon nach vier Tagen entlassen“, sagt Schöniger. Als Peer besucht er nun regelmäßig Patientinnen und Patienten am Krankenbett. So sind sie nicht allein mit dem Trauma, Fragen und der Unsicherheit, beschreibt er seine Motivation, andere nach einer Amputation zu unterstützen. „Ich gehe zu ihnen, damit sie sehen, wie gut es mir geht.“ Er will zeigen, wie wichtig es ist, nicht aufzugeben, dass das Leben weitergeht - und dass es Schlimmeres gibt als den Verlust eines Körperteils. 

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Und eine zweite Idee nahm Form an. Weil es im Raum Koblenz keine Selbsthilfegruppe für Menschen gab, die durch eine Amputation Arm oder Bein verloren haben, gründete er eine. Am 21. April dieses Jahres, dem ersten bundesweiten „Tag der Amputierten“, fand das Gründungstreffen der Selbsthilfegruppe „Hand & Fuß“ in Koblenz statt. Ziel: Betroffene zum Erfahrungsaustausch zusammenzubringen – einen Ort zu schaffen, an dem alle Fragen gestellt werden können und Betroffene sich gegenseitig stützen. Die Gründung musste Ronny Schöniger nicht allein stemmen. Er berichtet, die Westerwälder Kontakt- und Informationsstelle WeKISS habe ihn dabei sehr unterstützt. 

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Die Gruppe trifft sich alle zwei Monate an wechselnden Orten: in Koblenz in einem Sanitätshaus, danach in Bendorf, zuletzt in einer Pysiotherapiepraxis in Braubach. Die Vielfalt der Orte soll ein breites Netzwerk schaffen. Die Gruppe wächst: Derzeit zählt sie 13 Betroffene, neue Anmeldungen liegen vor. 

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Auch Ronny Schöniger profitiert vom Austausch. Er sagt, ein Mitglied habe berichtet, es habe sich zu einer weiteren Operation entschlossen, weil sich Medizin und Prothesen weiterentwickelt und verbessert hätten. Seitdem erwägt auch Schöniger eine weitere Operation.

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Von der Gesellschaft wünscht er sich, dass der Zugang zu Hilfsmitteln erhalten bleibt – damit Teilhabe möglich bleibt. Seine Benefiz-Radtour durch Europa für ein Kinderhospiz habe ihm gezeigt, wie gut das System in Deutschland funktioniere – auch darüber spricht er in der Gruppe mit anderen Betroffenen. 

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Wer sich informieren oder teilnehmen möchte, kann Kontakt zur Gruppe über die E‑Mail-Adresse handundfuss.koblenz@web.de aufnehmen. Die Selbsthilfegruppe richtet sich an Betroffene, kürzlich amputierte Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige. Auch Menschen, denen eine Amputation bevorsteht und die den Austausch suchen, sind in der Selbsthilfegruppe willkommen.

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News aus der Selbsthilfe
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Save the date: 10 Jahre „Selbsthilfe im Dialog“ am 30.10.2026 in Mainz und am 13.11.2026 in Saarbrücken 

Eine gemeinsame Veranstaltung der Selbsthilfekontaktstelle KISS Mainz, einer Abteilung des Paritätischen Landesverbandes Rheinland-Pfalz | Saarland e.V. und der AOK – Die Gesundheitskasse Rheinland-Pfalz / Saarland zum praxisnahen Austausch mit Selbsthilfegruppen, Fachstellen und anderen Aktiven.

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Das Jubiläumsmotto lautet „Zusammenhalt – Die Superkraft der Gemeinschaft“. Hierfür konnte Dr. Frank Baschab gewonnen werden, u.a. Berater, Coach und Organisationsentwickler mit systemischem Blick sowie Lehrbeauftragter an verschiedenen Hochschulen.

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Freuen Sie sich auf einen spannenden Impuls-Vortrag.

In kleinen angeleiteten Workshops haben Sie im Anschluss die Gelegenheit die Kraft der Gemeinschaft mit allen Sinnen aktiv, kreativ und gestalterisch zu erleben und Impulse für sich und Ihre Selbsthilfearbeit mitzunehmen.

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Die Veranstaltung ist kostenfrei. Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt.

Eine Anmeldung ist erforderlich.

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Gute Nachricht

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Bei der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland stehen noch ausreichend Fördermittel für die kassenindividuelle Projektförderung zur Verfügung!

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Sie planen ein Projekt? Wenden Sie sich an Ihre Kontaktstelle.

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Weiterbildung – Datenschutz Oje?

Aufgrund der großen Resonanz bieten die KISS Mainz. Die KISS Pfalz und die WeKISS die Schulung zum Thema Datenschutz in der Selbsthilfe auch in diesem Jahr wieder an:

Datenschutz ist von zentraler Bedeutung – nicht nur wegen gesetzlicher Vorgaben, sondern auch zum Schutz sensibler Informationen und für das Vertrauen innerhalb der Selbsthilfegruppen. 

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Hier setzt die Schulung an: Datenschutz wird verständlich, praxisnah und alltagstauglich vermittelt. Ein erfahrener Experte gibt einen kompakten Überblick, praktische Handlungsempfehlungen und beantwortet Fragen.

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Datum/Uhrzeit: 07.10.2026, 18 – bis 19.30 Uhr 

Ort: Digital via Zoom

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Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigungsmail mit dem entsprechenden Zoom-Link.

Buchhaltung - Muss das wirklich kompliziert sein?

Wie behalte ich den Überblick über Einnahmen und Ausgaben? Was muss bei der Dokumentation beachtet werden? Und wie lässt sich die finanzielle Verwaltung einer Selbsthilfegruppe einfach, sicher und transparent organisieren?

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Mit der „Buchhaltung Begeistert, Bye - Bye Belegchaos“ erhalten Teilnehmende praxisnahe Unterstützung für den Buchführungsalltag. Gemeinsam schauen wir auf die wichtigsten Grundlagen, die Dokumentation von Einnahmen und Ausgaben und geben hilfreiche Tipps für die finanzielle Organisation. Dabei bleibt selbstverständlich auch Raum für individuelle Fragen.

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Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Schulung findet ab einer Mindestteilnehmerzahl von sieben Personen statt.

Melden Sie sich schon heute über die untenstehenden Links für den passenden Termin!

📍 KISS Mainz:    15.10.2026 um 17:00 Uhr, Parcusstraße 8, 55116 Mainz
📍 KISS Pfalz:     26.10.2026 um 17:00 Uhr, Kirchberg 18, 67483 Edesheim
📍 WeKISS:        17.11.2026 um 17:00 Uhr, Marktplatz 6, 56457 Westerburg
📍 Digital        30.11.2026 um 17:00 Uhr
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Drei neue Termine: Finanzen, Leitung, Krise als Chance

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Fortbildungen für Selbsthilfegruppen

Gruppenkonto im Griff – Grundlagen der Buchführung

Datum/Uhrzeit: 27.10.2026, 18:00–20:00 Uhr

Ort: Seminarraum SEKIS Trier, Stresemannstr. 5-9

Grundlagen der Kassen- und Buchführung für Selbsthilfegruppen – verständlich, ohne Fachsprache, viele Praxisbeispiele. Für Gruppenleitungen und Verantwortliche für Finanzen.

Gruppenleitung sein – Teilnehmer:in bleiben

Datum/Uhrzeit: 07.11.2026, 10:00–16:00 Uhr 

Ort: DRK-Lehrsaal Gerolstein, Hauptstraße 7a/Hintereingang, 54568 Gerolstein

Workshop zu Aufgaben von Leitung und gemeinsamer Verantwortung, Absprachen, Aufgabenteilung und Grenzen des Einzelnen. 

Krise als Chance

Datum/Uhrzeit: 21.11.2026, 10:00–16:00 Uhr 

Ort: Seminarraum SEKIS Trier, Stresemannstr. 5-9, 54290 Trier

Krisen als Lernchance – Reflexion über Ursachen, Auswirkungen auf Gedanken/Emotionen/Handlungsimpulse, Visionen für Veränderungen, inklusive Phantasiereisen und persönlicher Malpraxis.

Hinweis: Alle Veranstaltungen richten sich an ehrenamtliche Gruppenleitungen, Mitglieder und Interessierte. Jetzt anmelden!

Seelische Gesundheit im Blick 2026: Vier hilfreiche Seminare im Herbst

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Seminare im Rahmen unseres Programms Seelische Gesundheit im Blick 2026

Pro-Selbstwert Speed Dating – 5 Techniken in aller Kürze

Zeitsparender Einblick in 5 effektive Methoden zur Steigerung des Selbstwertgefühls. Fokus auf weniger bekannte, nachhaltige Mentaltechniken.Individuelle Methode finden, Training nachhaltig umsetzen, langfristige Selbstwertsteigerung

Datum/Uhrzeit:19.10.2026, 17:30–19:00 Uhr

Ort: Online

Trauer braucht Raum 

Trauer ist ein stiller Begleiter, der im Alltag oft keinen Platz findet. Wir trauern nicht nur, wenn ein Mensch stirbt. Auch Krankheit, Umzug, Trennung oder der Auszug des Kindes lösen Trauer aus. Dieses Seminar lädt dazu ein, der Trauer Raum zu geben.  

Datum/Uhrzeit: 29.10.2026, 16:30 -19:30 Uhr 

Ort: VHS Konz, Lehrsaal DRK 1. Og, Granastraße 15

Gut leben mit Fibromyalgie 

Interaktiver Vortrag mit Herz, Humor und Mut – Mut machen, informieren, verbinden. Tipps, Wissen und neue Wege im Alltag mit Fibromyalgie.

Zielgruppe: Betroffene, Angehörige & Interessierte

Datum/Uhrzeit: 12.11.2026, 18:00–20:30 Uhr

Ort: SEKIS Trier, Stresemannstr. 5-9, 54290 Trier

Abgrenzen und Nein sagen – Wider den Gruppenzwang

Datum/Uhrzeit: 30.11.2026, 17:30–19:00 Uhr 

Ort: Online

Lernen, persönliche Grenzen zu erkennen und souverän Nein zu sagen – mit praktischen Tipps und Übungen. Eigene Grenzen, Nein sagen ohne schlechtes Gewissen, Selbstbewusstsein stärken

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Mental gesund

Schau Hin, Mental Health Tag im Kino Hachenburg anlässlich der Woche der seelischen Gesundheit; die WeKISS ist mit einem Infostand am 11.10.2026 vor Ort 

Besondere Geschichten

Geschichten, die das Herz verstehen – für Kinder und Familien. Die Lesungen erzählen von großen Gefühlen, innerer Stärke und davon, wie Familien mit psychischen Erkrankungen umgehen können. Sie schaffen Raum zum Verstehen, Austauschen und Mutmachen. Die Lesereise findet vom 7. bis 28. Oktober 2026 im Rahmen der bundesweiten Woche zur seelischen Gesundheit statt. Weitere Infos und Termine werden noch bekannt gegeben.

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Austausch
Gesamttreffen 2026 

SEKIS

Termine zu den Gesamttreffen im zweiten Halbjahr 2026 werden hier ständig ergänzt:

Lesereise – Gemeinsam stark 
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Gestaltungselement Ringe Design Selbsthilfe Rheinland-Pfalz
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Susanne Herbel-Hilgert, Foto: Peter Pulkowski

Fünf Fragen an… 
Susanne Herbel-Hilgert

Susanne Herbel-Hilgert ist Geschäftsführerin der LZG

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1. Was macht die Landeszentrale zur Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG)?

Die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. ist eine landesweit tätige Fach- und Koordinierungsstelle für Gesundheitsförderung und Prävention. Ihr Ziel ist es, gesundheitsförderliche Lebensbedingungen in Rheinland-Pfalz zu verbessern, die Gesundheitskompetenz der Bürgerinnen und Bürger zu stärken und Gesundheitsförderung dort zu verankern, wo Menschen leben, lernen und arbeiten.

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Dazu entwickelt und koordiniert das Team der LZG-Projekte und Angebote für Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen und Lebenssituationen. Im Jahr 2026 setzen wir 20 landesweite Projekte gemeinsam mit unterschiedlichen Partnerinnen und Partnern um. Dabei reicht das Spektrum von der Resilienzförderung in Kitas über Gesundheitsförderung in Schulen und Kommunen, Gesundheitsangebote für erwerbslose Menschen, Projekte zur psychischen Gesundheit bis hin zur Förderung von Bewegung und sozialer Teilhabe im Alter.

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Gesundheitsförderung verstehen wir als Gemeinschaftsaufgabe. Deshalb arbeiten wir eng mit Ministerien, Kommunen, Krankenkassen, Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, der Selbsthilfe und vielen weiteren Partnerinnen und Partnern zusammen. Als Verein mit rund 80 Mitgliedsorganisationen bringt die LZG unterschiedliche Perspektiven und Kompetenzen zusammen, baut Netzwerke auf und schafft Kooperationen, damit Gesundheitsförderung möglichst viele Menschen in Rheinland-Pfalz erreicht.

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2. Welche Erfahrungen haben Sie persönlich oder beruflich mit Selbsthilfegruppen gemacht?

Da will ich unbedingt zunächst persönlich antworten. Unsere Tochter ist seit 2023 an Kinderrheuma erkrankt. Wir sind Mitglied im Elternkreis der Rheuma-Liga des Landesverbands Rheinland-Pfalz. Ohne die Unterstützung und den Austausch mit den anderen Eltern und Jugendlichen wären die letzten drei Jahre für uns als Familie deutlich schwieriger gewesen. Mein Respekt gilt insbesondere den Eltern, die sich engagieren, obwohl ihre Kinder schon erwachsen sind, oder die sich zum Beispiel bundesweit im Rheumaphon für andere einbringen. Dass wir auf dieses Erfahrungswissen und den Austausch in der Gruppe zurückgreifen zu können, empfinde ich als wirklichen Schatz. 

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Auch aus beruflicher Perspektive ist die Selbsthilfe für mich sehr präsent, denn wir stehen als LZG mit unterschiedlichen Selbsthilfeverbänden im Austausch. Mit Elfi-Gül Hollweck von der KISS Mainz ist die Selbsthilfe direkt im Vorstand der LZG vertreten. Zudem sind die SEKIS Trier und die KISS Pfalz feste Bestandteile unseres Mitgliedernetzwerks.

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Ein Beispiel für die gelebte Praxis ist die Initiative Organspende Rheinland-Pfalz, in der wir von Anfang an mit den entsprechenden Selbsthilfeverbänden zusammenarbeiten. Aus dieser Kooperation ist beispielsweise die „Schultour Organspende“ entstanden. Mit Veranstaltungen in Schulen erreichen wir viele Jugendliche und können sie bei einer informierten Entscheidung unterstützen. Dass sich Jahr für Jahr Menschen aus der Selbsthilfe für dieses gemeinsame Anliegen engagieren, gibt unserer Arbeit eine besondere Glaubwürdigkeit. 

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Gesundheitsförderung will Menschen stark machen, damit sie selbstbestimmt über ihre Gesundheit entscheiden können. Das verbindet uns seit jeher mit der Selbsthilfe. Für diese Zusammenarbeit bin ich sehr dankbar.

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3. Welche Rolle spielen Selbsthilfegruppen für die LZG?

Selbsthilfegruppen und -organisationen sind für die LZG wichtige PartnerInnen und ImpulsgeberInnen auf allen Ebenen. Dabei ist mir besonders wichtig: 

Selbsthilfe ist für uns die Brücke zur Lebenswelt: Der Setting-Ansatz, also die Orientierung an der Lebenswelt der Menschen, spielt in der Gesundheitsförderung eine wichtige Rolle. Die Selbsthilfe spiegelt die tatsächlichen Bedarfe, Herausforderungen und Fragen der Menschen wider, die wir erreichen wollen. Durch den Kontakt zur Selbsthilfe können wir unsere Angebote und Konzepte praxis- und bedarfsorientiert ausrichten.

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Selbsthilfeverbände bringen ihre Perspektive strategisch ein: Über die Vertretung der Selbsthilfe in unserem Vorstand und in der projektbezogenen Zusammenarbeit fließen die Erfahrungen und Perspektiven von Betroffenen direkt in die Ausrichtung unserer Arbeit ein.

Selbsthilfe ist ein Verstärker für Gesundheitskompetenz: Selbsthilfe unterstützt die eigene Handlungsfähigkeit und Orientierung im Gesundheitswesen. Damit ist sie eine natürliche Verbündete der LZG bei unserem Ziel, die Gesundheitskompetenz der Menschen in Rheinland-Pfalz nachhaltig zu fördern.

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4. Nennen Sie bitte drei Wörter, die Sie spontan mit Selbsthilfegruppen verbinden.

Gemeinschaft, weil Menschen erleben, dass sie mit ihrer Situation nicht allein sind und miteinander aktiv werden. 

Erfahrungswissen, weil in der Selbsthilfe ein Wissen weitergegeben wird, das aus dem eigenen Erleben entsteht.

Rückhalt, weil Menschen sich gegenseitig unterstützen und ihre Interessen gemeinsam vertreten.

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5. Wie könnten Entwicklungen oder Trends Ihrer Meinung nach die Bedeutung von Selbsthilfegruppen zukünftig verändern?

Ich glaube, dass die Bedeutung von Selbsthilfe eher wachsen wird, auch wenn sich ihre Formen verändern. Eine älter werdende Gesellschaft, chronische Erkrankungen, psychische Belastungen und das Thema Einsamkeit führen dazu, dass Austausch und gegenseitige Unterstützung für viele Menschen wichtiger werden.

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Die Digitalisierung eröffnet dabei neue Möglichkeiten, stellt die Selbsthilfe aber auch vor Herausforderungen. Digitale oder hybride Selbsthilfeangebote können Menschen erreichen, für die der Weg zu einer Gruppe vor Ort schwierig ist, etwa wegen großer Entfernungen oder eingeschränkter Mobilität. Gleichzeitig besteht gerade bei jüngeren Menschen die Gefahr, dass persönlicher Austausch zunehmend durch digitale Angebote ersetzt wird. Beides hat seinen Platz, aber die unmittelbare Begegnung und der persönliche Rückhalt sind durch digitale Angebote nicht vollständig zu ersetzen.

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Hinzu kommt die enorme Menge an Gesundheitsinformationen, die heute im Internet verfügbar ist. Nicht alle davon sind verlässlich, und zugleich wird unser Gesundheitswesen immer komplexer und spezialisierter. Gerade deshalb kann der Austausch mit Menschen, die Ähnliches erlebt haben und ihre Erfahrungen sowie erworbenes Wissen weitergeben, Orientierung bieten. Selbsthilfe kann professionelle Beratung und medizinische Versorgung nicht ersetzen, aber sie kann sie auf eine wichtige Weise ergänzen.

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Auch mit Blick auf die psychische Gesundheit wird Selbsthilfe aus meiner Sicht weiter an Bedeutung gewinnen. Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Entwicklungen und zunehmender psychischer Belastungen glaube ich, dass wir solche Möglichkeiten der Begegnung und gegenseitigen Unterstützung künftig stärker brauchen werden.

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Gesund alt werden, Foto: Canva

Fit-Tipp

Langlebigkeit: Die Schlüssel zum gesunden Altern

Wenn ein Mensch das beeindruckende Alter von hundert Jahren oder mehr erreicht, stellt sich unweigerlich die Frage: Was ist ihr Geheimnis für ein langes Leben? Der Wunsch, gesund sehr alt zu werden, ist so alt wie die Menschheit selbst. 

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Besonders faszinierend für Forscher sind die sogenannten „Inseln der Hundertjährigen“ wie die griechische Insel Ikaria und die italienische Insel Sardinien. Diese Orte sind als weltberühmte „Blue Zones“ bekannt – Regionen, in denen Menschen überdurchschnittlich oft ein hohes Alter bei bester Gesundheit erreichen. 

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Eine Studie der Harvard University verdeutlicht, wie wirkungsvoll ein gesunder Lebensstil sein kann. Zu den Schlüsselfaktoren zählen eine ausgewogene Ernährung, mindestens 30 Minuten tägliche Bewegung, der Verzicht auf das Rauchen, ein gesundes Körpergewicht und ein maßvoller Alkoholkonsum. 

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Diese Erkenntnisse zeigen, dass die Geheimnisse eines langen und gesunden Lebens oft in den einfachsten Dingen des Alltags verborgen liegen.

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Notbox für die Psyche
Wo finde ich in einer Krise Hilfe?
Hier finden Sie Notrufnummern und Notrufadressen: 
Polizei:
110
Polizei:
110
Rettungsdienst:
112 
Rettungsdienst:
112 
Feuerwehr:
112 
Feuerwehr:
112 
Ärztlicher Bereitschaftsdienst:
116 117 
Häusliche Gewalt gegen Männer:
0800 123 99 00 
Häusliche Gewalt gegen Männer:
0800 123 99 00 
Nummer gegen Kummer
(für Kinder und Jugendliche):

116 111 
Nummer gegen Kummer
(für Kinder und Jugendliche):

116 111 
patientenservice:
116117
patientenservice:
116117
Häusliche Gewalt gegen Frauen:
08000 116 016 
Häusliche Gewalt gegen Frauen:
08000 116 016 
Hilfe bei sexualisierter Gewalt:
0800 22 55 530 
Hilfe bei sexualisierter Gewalt:
0800 22 55 530 
Nummer gegen Kummer – Elterntelefon:
0800 111 0 111 
Nummer gegen Kummer – Elterntelefon:
0800 111 0 111 
Das PsychNavi Rheinland-Pfalz führt Sie durch Hilfsangebote in Krisensituationen: 
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Schon gewusst?
Tag der Selbsthilfe - #GemeinsamStark

Im Jahr 2025 wurde der Tag der Selbsthilfe von der Nationalen Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (NAKOS) und der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG) ins Leben gerufen. 

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Der Tag der Selbsthilfe fand nun am 16. September 2026 bundesweit zum zweiten Mal statt. Selbsthilfegruppen, Organisationen und Selbsthilfekontaktstellen stellten an diesem Tag ihre Arbeit vor. Sie zeigten, wie vielfältig gemeinschaftliche Selbsthilfe ist und was sie für Menschen mit gesundheitlichen oder sozialen Herausforderungen, Angehörige und Fachpersonal leisten kann. Das Motto: #GemeinsamStark.

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#gemeinsamstark #tagderselbsthilfe #zumzweitenmal #sechszehnterseptember 

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Neustarter Gruppengründungen

Selbsthilfe lebt von Menschen, die den Mut haben, eigene Gruppen zu gründen. Sie möchten eine Gruppe gründen? Wenden Sie sich an Ihre Kontaktstelle. Die Kontaktstellen unterstützen Sie bei der Gründung. Diese Gruppen in Rheinland-Pfalz haben sich neu gegründet und Betroffene sind willkommen.

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bereich kiss mainz

Selbsthilfegruppe „Mein lautes Herz 

Für Menschen mit Herzfehlern oder -erkrankungen

Mainz

 

Circle - Selbsthilfegruppe für Frauen mit Brustkrebs

(englischsprachig)

Ingelheim

 

Selbsthilfegruppe „Gemeinsam gegen Eifersucht“

Mainz

 

Selbsthilfegruppe für junge Erwachsene mit Burnout/Erschöpfungsdepression

Raum Worms

 

Selbsthilfegruppe Hochbegabte

Kaiserslautern

 

Selbsthilfegruppe Lungenemphysem – COPD & Atemwegserkrankungen

Kaiserslautern

 

„Ankerplatz“

Für Menschen mit einer Depression 

Simmern

 

Selbsthilfegruppe Cochlea Implantat

Kaiserslautern

bereich kiss PFALZ

Initiative Trennung/Scheidung 

Ludwigshafen

 

Initiative Autismus 

Landau

 

Initiative Narzisstische Eltern 

Landau

 

Initiative Generalisierte Angststörung 

Raum Bad Dürkheim

 

Initiative Brustkrebs 

Raum Bad Dürkheim

 

Initiative Chronische Erkrankungen 

Raum Landau

 

Initiative Legasthenie 

Landau

 

Angehörigen - Café Kesselhaus  

Landau

 

Psyche -Angehörigen-Gruppe  

Gleisweiler

 

Gemeinsam statt einsam 

Online-Treff für erschöpfte Mamas mit Kinder von null bis drei Jahren 

Speyer

 

Luft und Laune 

Für Menschen mit einer Lungenerkrankung 

Edesheim

 

Gemeinsam leichter  

Für Menschen mit Depressionen, die älter als 65 Jahre sind

Speyer

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Bereich sekis

Multiple Sklerose, Neubetroffenen-Gruppen

Trier

 

Schwangerschaftsabbruch - und dann?

Trier

 

Selbsthilfegruppe für Eltern von Kindern und Jugendlichen mit ADHS/Autismus 

Neuerburg

 

ADHS und Sucht 

Trier

 

ADHS bei Erwachsenen

Birkenfeld

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ADHS

Vulkaneifel

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ADHS und Frauen

Trier

 

Selbsthilfegruppe ADHS - Für Betroffene und Angehörige 

Trier

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Neuroeltern

Für Eltern von neurodivergenten Kindern. 

Bitburg

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Sprechraum Trier  

Ein Schonraum für stotternde Menschen

Trier

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Gesprächsgruppe für an Krebs erkrankte Frauen 

Hermeskeil

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Polyneuropathie

Für Menschen mit der Nervenerkrankung, die Kribbeln, Brennen und Taubheit, die anfangs an beiden Füßen und Beinen auftritt

Saarburg

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Zurück zu mir - Wege aus toxischen Beziehungen 

Für Menschen, die in Beziehungen sind, die ihnen schaden.

Kusel

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Zurück zu mir  

Eine Selbsthilfegruppe für Betroffene von Essstörungen

Prüm

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Endlich ankommen...

Für geflüchtete Menschen zur Stärkung der körperlichen und psychischen Gesundheit

Trier

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Lipödem Netzwerk 

Hermeskeil und Umgebung

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Blaues Band - Eltern von Kindern mit Diabetes Typ I

Gerolstein

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Körpergefühl - Gemeinsam mit Krankheitsängsten umgehen

Gerolstein

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PTBS/kPTBS bei Frauen 

Trier

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Neuroeltern

Für Eltern von neurodivergenten Kindern.

Prüm

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Gemeinsam gegen die Einsamkeit

Für Menschen, die älter als 50 Jahre sind

Trier

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bereich wekiss

Aufgewachsen mit religiösem Druck – gemeinsam Wege finden

Westerburg, Westerwald

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Selbsthilfegruppe zum Thema Chronisches Erschöpfungssyndrom ME/CFS 

Landkreis Altenkirchen

 

Hand & Fuß 

Selbsthilfegruppe für Amputierte 

Koblenz

 

Selbsthilfegruppe Mediensucht 

Koblenz

 

Rede-Frei  

Für Männer, die von Missbrauch in der Kindheit und Jugend betroffen sind

Westerwaldkreis

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KraftMamas

Selbsthilfegruppe für alleinerziehende Mütter 

Westerburg, Westerwaldkreis

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Selbsthilfegruppe für psychisch erkrankte und suchtbelastete Mütter ohne gemeinsamen Alltag mit ihren Kindern 

Stadt Koblenz

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Selbsthilfegruppe für Frauen mit spät diagnostizierter ADHS 

Kempenich, Kreis Ahrweiler

 

Selbsthilfegruppe Trennung, Trauer und Einsamkeit  

Koblenz

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Kurz und einfach erklärt: Morbus Parkinson

Morbus Parkinson ist eine Erkrankung des Nervensystems und führt zu Bewegungsstörungen. Da das Nervensystem eine zentrale Rolle spielt, zählt Parkinson zu den neurologischen Erkrankungen. Es gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Nervensystems, und in Deutschland sind etwa 350.000 Menschen betroffen. Da die Krankheit nicht heilbar ist, wird sie als chronisch bezeichnet.

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Parkinson wird auch so genannt: 

Parkinson-Krankheit

Parkinson

Schüttel-Lähmung

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Der Begriff Schüttel-Lähmung wird verwendet, weil Zittern zu den Hauptsymptomen gehört. Dieses Zittern entsteht durch eine Fehlfunktion verschiedener Muskelgruppen. Es gibt Muskeln, die Spannung erzeugen, und solche, die diese Spannung wieder lösen. Diese Muskelgruppen arbeiten nicht richtig zusammen. Experten sprechen gelegentlich auch vom Tremor.

Das Zittern tritt meist in den Händen auf, kann aber auch Finger, Füße, Beine und andere Körperteile betreffen. Der Patient hat keinen Einfluss auf die Zitterbewegung und kann sie nicht steuern – das Zittern ist unwillkürlich.

Morbus Parkinson ist nicht heilbar, aber er lässt sich behandeln. Je früher eine Behandlung beginnt, desto besser lässt sich damit leben.

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Quelle: Mobus Parkinson in Einfacher Sprache 

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Bildschirmaufnahme Homepage SHG "Wir gemeinsam", Foto: Katja Bernardy

Wir und die Medien
Selbsthilfegruppen gehen online

Unter dieser Rubrik stellen wir Ihnen Homepages von Selbsthilfegruppen vor - als Leuchtturmprojekte zum Nachahmen oder zum Informieren.  

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„Elternlos stark“ ist eine Online-Selbsthilfegruppe für erwachsene Kinder mit Kontaktabbruch, psychischen und traumatischen Krankheitsstörungen infolge belastender Kindheitserlebnisse im Elternumfeld. 

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Das war...
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spielerisch
Großes Selbsthilfe-Festival in Daun
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Foto: Alvina Pfeifer

Das erste Selbsthilfe-Festival in Daun zeigte eindrucksvoll die Vielfalt, Lebendigkeit und den Wert der Selbsthilfe. Auf der Spiel- und Spaßmeile „Daun spielt! “ verwandelte sich der Marktplatz in einen Ort des Austauschs und der Information. Im Mittelpunkt standen 22 regionale Selbsthilfegruppen. Sie präsentierten ihre Arbeit und boten Interessierten Gespräche an. Besucher informierten sich über Themen wie Angst, Depression, Krebs, Demenz, Parkinson, Diabetes, Suchterkrankungen und seltene Erkrankungen. Sie nutzten die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen und erlebten, was Selbsthilfe ausmacht: Verständnis, Offenheit und das Gefühl, nicht allein zu sein.

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feierlich

30. Seniorensommerfest in Mainz

Die KISS Mainz | Der Paritätische feierte am 30. August 2026 in Kooperation mit dem Seniorenbeirat der Stadt Mainz und dem Seniorenmagazin conSens das 30. Seniorensommerfest auf dem Markt-/Domplatz in Mainz. 

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lehrreich
Workshop „Selbsthilfe erleben“
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Im Rahmen der Fachweiterbildung für onkologische Pflege veranstaltetet die KISS Pfalz an der Pflegeakademie des Klinikums Ludwigshafen den Workshop „Selbsthilfe erleben“. Zwölf Teilnehmer:innen und die Leiterin der Weiterbildungsabteilung nahmen daran teil. 

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Ziel war es, die Möglichkeiten und Wirkungen von Selbsthilfegruppen praxisnah zu vermitteln und ihre Bedeutung für Betroffene, Angehörige und das Gesundheitswesen aufzuzeigen. 

In zwei Rollenspielen erlebten die Teilnehmer:innen zunächst eine Gründungsberatung zwischen der KISS und einer Initiatorin, anschließend eine Sitzung einer bestehenden Selbsthilfegruppe. 

Durch die aktive Teilnahme aller wurde deutlich, wie der Austausch in Selbsthilfegruppen persönliche Ressourcen stärkt, entlastet und die Resilienz fördert. 

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Zugleich betonte der Workshop die Selbsthilfe als vierte Säule des Gesundheitssystems und hob die wichtige Rolle von Pflegefachkräften bei der Beratung von Patient:innen zur Selbsthilfe hervor.

Vielen Dank fürs Lesen und bis zur nächsten Ausgabe!
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